Führung im Veränderungsprozess stellt neue Anforderungen an die Führungskräfte. Neue Schlüsselkompetenzen werden relevant. Und das in einem Umfeld, in dem auch die Erwartungen seitens Mitarbeitender, insbesondere jüngerer Generationen, steigen und der Fachkräftemangel drückt.
Um in diesem Umfeld erfolgreich zu bleiben, werden Finanzinstitute verstärkt in die Weiterentwicklung ihrer Führungskräfte investieren – und zwar in vier zentralen Stoßrichtungen:
- Neuausrichtung der Führungssysteme: Feedbackprozesse, Führungs- und Steuerungsstrukturen werden an die neuen Anforderungen angepasst.
- Kompetenzentwicklung: Zielgruppengerechte Trainings befähigen Führungskräfte, die neuen Systeme umzusetzen und als Multiplikatoren zu agieren.
- Haltungsarbeit: Führungskräfte werden durch Coaching begleitet, um ihre Rolle als Ermöglicher und Coach authentisch zu leben – nicht nur als klassischer Vorgesetzter.
- Kulturentwicklung: Gemeinsame, hierarchieübergreifende Diskurse stärken die Verbindung und Ausrichtung der Führungsmannschaft hin zu einer innovationsgetriebenen und kundenorientierten Führungskultur.
Die Kombination aus „Outer Game“ (Systeme und Fähigkeiten) und „Inner Game“ (Haltung und Kultur) ist dabei entscheidend. Innovationskultur bedeutet heute Partizipation, Reflexion und eine positive Fehlerkultur – oder auf Deutsch: „Prüfen und Anpassen“.
2025 werden immer mehr Finanzinstitute HR und Führung neu ausrichten. Denn exzellente Führung ist kein Selbstzweck, sondern ein zwingender Wachstumstreiber.